Die wichtigsten Auslöser bei Panikattacken

Mir geisterte seit Tagen der Gedanke ob ich diesen Blogbeitrag schreiben sollte oder nicht!

Aber dennoch fand ich ihn sehr wichtig für Menschen die noch ganz am ,,Anfang“ ihrer Angsterkrankung stehen oder noch nicht mal so richtig wissen wie oder was eigentlich los ist mit Ihnen.

Aus Erfahrung kann ich sehr wohl darüber sprechen und meine Top Auslöser nennen, die ich in meiner 3-4 jährigen Panikepisode nur zu gute kennengelernt habe . Vielleicht hilft sie euch ja eure Ängste besser zu verstehen und damit ein bisschen entgegenzuwirken und solche Faktoren ein bisschen zu meiden. Und damit auch eure Angststörung besser zu verstehen und nicht mehr so zu leiden, weil man die Faktoren einfach nicht kennt.

1. Stress. Ist für mich der Auslöser Nummer 1 einer Panikattacke oder Symptome, denn wen ich durch irgendetwas sehr gestresst bin sei es durch Anforderungen, Pflichten, müssen, sollen, dann ist es immer leicht der Angst eine große Fläche zu bieten wo sie sich ausbreiten kann. Auch wieviel Stress jeder Mensch aushält ist von Mensch zu Mensch verschieden. Bei Stress gilt es einfach mal Pausen zu schaffen, nicht dauerhaft Emails checken und am Handy sein, oder nur dauerhaft Fernsehen. Viel besser wäre sich mal mit sich und seinem Körper zu beschäftigen. Was tut mir gut und was kann ich jetzt gegen Stress machen?

2.Kaffee. Wer das nicht glaubt sollte unter schlimmsten Angstattacken und Anspannungen mal 2 Tassen Kaffee trinken, ich weiß es noch gang genau wie mir Kaffee oft zugesetzt hat und was er mit mir anstellte. Da mein ganzer Organismus sowieso unter Stress stand durch dauerhafte Angstattacken, war Kaffee nicht wirklich dienlich. Wie gesagt das wäre es besser auf Kräutertees oder Säfte umzusteigen, wenn du merkst das dir nach dem Kaffeee ganz anders wird so wie mir. Aber heute kann ich meinen Kaffee wieder genießen. Zum Glück 😉

3.Vermeidung. Umso mehr man vermeidet mit Panikattacken, umso schlimmer werden sie. Hört sich paradox an, ist es aber nicht. Aber umso mehr man sich in seine 4 Wände zurückzieht, und nicht mehr außer Haus geht, umso weniger besser werden deine Ängste. Konnte ich auch lange nicht glauben , aber durch meine Erfahrung kann ich euch nur sagen geht auch raus auch mit euren Ängsten. Nimmt sie einfach wie einen Freund mit. Und traut euch trotz allen Symptomen Dinge zu euch passiert nichts, und wenn doch ist meistens wer in der Nähe der euch hilft.

4.Traumata oder schlechte Erfahrungen. Das kann auch ein sehr großen Anteil spielen, denn wenn man nur schlechte Erfahrung in seinem Leben gemacht hat bzw. Mobbing oder sonstiges und man dann wieder in einer fast gleichen Situation steckt kann das eine Panikattacke schon sehr wohl triggern. Bei Traumata bin ich kein Ansprechpartner, aber ich sage ja mal schlechte Erfahrungen hat jeder von uns und damit ,,müssen“ wir zurechtkommen. Dabei kann man sich ja therapeutische Hilfe holen das wäre schon mal der erste Schritt.

5. Die falschen Menschen um dich. Glaubst du nicht ,dann verbringe mal mit Menschen die du nicht magst einen Tag wenn du unter Angststörungen leidest. Für mich sind da die richtigen Personen sehr wichtig die dich stützen, lieben, und so annehmen wie du bist. Die dir nicht sagen wie du zu sein hättest und was du noch nicht kannst und was du falsch machst. Also sehe ganz genau hin mit wem du dich umgibst. Und würdige es das du gute Menschen um dich hast, wenn es so ist .

So das wahren eigentlich meine Faktoren die mir oft bei meinen Ängsten hineingespielt haben, und es ab und zu heute noch tun sowie der gute liebe alte Stress denn man ja nicht ganz entkommt.

Bis demnächst euer Chris

Bild: Pixabay

Christoph

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