Mein Körper lässt mich im Stich, was Atmung mit Panikattacken zu tun hat?

Jeder der mit Panikattacken zu kämpfen hat kennt es , die Luft anzuhalten, unregelmäßig zu atmen, falsch zu atmen. Ich atmete auch lange falsch. Ich trainierte mir regelrecht eine falsche Atmung an, durch meine Panikattacken. Ich fragte mich woher bloß mein ständiger Schwindel kommt wenn ich unter Menschen bin. Das dass mit der Atmung zusammenhängt, könnte ich am wenigsten glauben.

Im nervösen, panischen, ängstlichen Zustand atmen wir flacher, schneller, oder auch garnicht aus. Wie gesagt das wirkt sich abermals auf unseren Körper aus, der es wiederum in Symptomen widerspiegelt. Mir fiel das zuerst ja nicht einmal auf das ich falsch atmete. Ich trainierte es mir regelrecht an, und durch meine anderen Symptome viel das keineswegs auf. Der Schwindel ließ mich glauben irgendwas schlimmes muss sein, ich glaubte niemals das so viel von der Atmung und der Körperhaltung ausgeht.

Tipps bei Atmung #1

Man kennt es sicher aus Filmen wie Iron-Man 3 mit den Panikattacken, die Atmung wird schnell und flach einem wird schwindelig und man muss sich setzen. Auch in eine Tüte atmen kommt oft in Filmen vor. Das sind aber alles gute Beispiele, wie uns die Atmung beeinflusst. Aber man kann vorbeugen das einem solche Dinge wie Schwindel nicht mehr so überrumpeln, indem man einfach lernt wieder normal und gesund zu atmen.

Um denn Schwindel entgegenzuwirken, solltest du dich auf deine Atmung konzentrieren. Auch deine Körperhaltung spielt dabei eine sehr große Rolle, bist du nach vorne geneigt und sitzt buckelig, lässt es sich schwerer atmen als wenn du aufrecht sitzt. Ich weiß das es in einer Panikattacke oder akuten Phase von Angst und Nervosität schwer fehlt sich auf seine Atmung zu konzentrieren. Aber es ist möglich, auch wenn es nur eine Millisekunde ist. Wichtig ist, das dir einmal bewusst wird wie deine Atmung fließt. Beobachte einfach und bewerte es nicht, das du schon wieder falsch atmest und was du doch für ein Depp bist. Hierbei war für mich Muskelentspannung nach Jacobsen, und Meditation sehr hilfreich.Praktiken wo man sich auf seine Atmung konzentrieren muss.

Tipps bei Atmung #2

Auch Müdigkeit und Atmung können zusammenhängen. Halten wir unbewusst beim arbeiten am Computer immer die Luft an, dann verbraucht das sehr viel Energie und wir sind schneller ausgelaugt und müde.

Auch im Büro kannst du immer wieder, dich auf deine Atmung konzentrieren es bekommt auch keiner mit. Denn es findet ja in dir statt. Versuche bewusst zu atmen. Auch bei mir ist es noch so, wenn irgendetwas anstrengend ist oder ich im Flow wie beim schreiben bin, halte ich noch abundzu unbewusst die Luft an. Dann werde ich mir dessen aber bewusst und lege denn Fokus wieder auf meine Atmung.

Vor kurzem machte ich für 3 Wochen eine Atem-Meditation, die mir unheimlich gut getan hat. Warum ich damit aufgehört habe weiß ich auch nicht, aber so ist das oft bei uns Menschen. Die Technik sieht so aus :

4 Sekunden einatmen.

4 Sekunden Luft anhalten.

6-7 Sekunden ausatmen.

Dann wieder von vorne anfangen.

Das hat mir so gut getan. Ich werde wieder damit anfangen, da ich gemerkt habe wie es mich aus meinen Gedankenspiralen herausholt, und meinen Körper besser fühlen lässt. Probiere es gern selber aus, und erwarte nicht gleich am ersten Tag das sich etwas verändert.

Tipps bei Atmung #3

Gedanken und Gefühle können unsere Atmung auch sehr beeinflussen. Wenn man sich sowieso viel zu viele Gedanken über Vergangenes und die Zukunft macht, darüber welche Fehler man im Zusammensein mit anderen machen könnte und darüber, was für Probleme noch künftig bevorstehen könnten. Nach dem Ausbruch meiner Angststörung stieg mein grübeln noch mehr an, und ich hing in einer Spirale aus negativen Gedanken fest.

Das dass einen nicht gut fühlen lässt und die ständigen Zukunftssorgen deine Atmung beeinflussen, und die wiederum Symptome auslösen dürfte jetzt jedem erkennbar sein. Vielleicht zeigt dir das hier auf, wie sehr deine Atmung doch deinen Alltag bestimmt, auch wenn uns die Atmung nicht so bewusst ist und wir sie für selbstverständlich nehmen.

Werde dir einfach im Alltag dessen bewusst wie deine Körperhaltung ist. Ist sie gerade und entspannt, oder das Gegenteil. Beobachte wie deine Atmung fließt, mehr brauchst du am Anfang garnicht tun. Und dann kannst du dich ja mit einer Atem-Meditation auseinandersetzen, oder Meditation. Ich verspreche dir es wird dir auf jeden Fall gut tun, und deinen Ängsten und Symptomen zu gute kommen. Werde dir bewusst wie du in stressigen Situationen, oder in Situationen die dir Angst machen atmest. Atmest du flach? Atmest du hektisch? Ringst du um Luft? Warum haltest du die Luft an? Atmest du länger ein als aus?

Unterstützung

Wenn du bei irgendeinen Thema rund um deine Ängste Hilfe brauchst oder du dich allein gelassen fühlst, und dich keiner versteht und du schon so viel probiert hast dann kannst du dich gerne bei mir melden. Klicke einfach auf die Kategorie https://jederhatangst.de/arbeite-mit-mir/. Und wir schauen uns dein Thema rund um deine Ängste und um deine psychische Gesundheit an. Wenn motiviert bist dich deinen Ängsten zu stellen, rein in ein mutiges, selbstbestimmtes Leben dann melde dich gerne bei mir.

Ich wünsche dir noch eine schöne und entspannte Woche, und gib gut acht auf dich.

von herzen euer Chris

Bild:Pixabay

Christoph

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