Warum ich heute dankbar für meine Angsterkrankung und Panikattacken bin

Dankbar für Angsterkrankung, was gehts noch, wirst du dir sicher denken nimm dir einfach 3 Minuten Zeit.

Angefangen hat alles auf der Arbeit mit Mundzucken, Zittern in den Beinen, Schwindelgefühl, Kraftlosigkeit, Watte im Kopf, Extreme Müdigkeit, verschwommen Sehen bis nichts mehr ging, ab nach hause von der Arbeit und das seit Monaten immer das gleiche! Ich wusste bis dahin nicht was los ist mit mir. Aber muss ja weitergehen wird ja nix sein dachte ich mir.

Dann nach langer Ärzte Odyssee stand es fest: 

Generalisierte Angststörung

September 2015: Nach einer Portugalreise mit einem Freund inclusive Surftrip wurde es mir klar, dieser Job hat mich noch NIE und wird mich auch NIE glücklich machen somit traf ich denn einzig richtigen Entschluss für mich: Kündigung ohne zu wissen was danach kommen sollte.

Meine Angsterkrankung die sich über Jahre in diesem Job entwickelt hat, hat sich nach meiner Kündigung nochmal richtig ausgebreitet.

Wobei ich geglaubt habe das nach der Kündigung sofort alles ‚,NORMAL,, weitergehen wird.

Neuer Job neues Glück dachte ich mir?

Denkste konterte meine Angst!!!

Also nichts mit ,,NORMAL, nach der Kündigung. Erst da kamen die Ängste und Symptome richtig raus. Die nächsten 2 Jahre voll versunken nach dem Weg der Heilung und in Gedanken über die Angst.

Nichts mit neuem Job und neuem Glück aber innerlich spürte ich, das es sowieso nicht ging.

Immer ist dieses Gefühl von Angst egal wo ich war, und wo ich auch hingegangen bin.

Nur Angst: Beim Autofahren, beim Kaffee-trinken, beim Spazieren gehen, beim Kino ,wenn ich Freunde traf, sogar Zuhause und bei Familientreffen.

Dazu kammen noch viele Symptome.

Angst war mein ständiger Begleiter und ich hasste sie – ich wollte sie nicht denn, wer will schon so etwas haben das einem so viel vom Leben nimmt! (heute sieht meine Sichtweise dazu anders aus)

Ich verstehe jeden der Angst nicht haben will und alles tut um sie wieder loszuwerden!

Aber heute und das 4 Jahre danach sage ich Angst ist nicht umsonst in unserem Leben!

Warum ich meine Angsterkrankung als was dankbares sehen kann

Nach 4 Jahren bin ich tatsächlich, dankbar für meine Angsterkrankung.

Klar im Jahr 2015-2018 konnte ich des überhaupt nicht so sehen. Warum soll ich für Angst sowie dankbar sein denkst du dir bestimmt. Ich will diese blöde Angst doch nicht: Warum soll ich dann dankbar dafür sein oder sie als was gutes ansehen. 

Der spinnt doch!

Aber man kann sehr wohl dankbar sein denn Angst ist ein guter Indikator dafür das in deinem Leben was gewaltig schief läuft(ist meine Meinung)

Um von mir zu reden : Da ist eine Menge schief gelaufen bei mir wo ich nur nie hingeschaut habe von Mobbing, bis hin zu einen Job ausüben ohne jemals Gedanken zu machen was ich eigentlich will& ob das der Job ist denn ich machen will.

Auch immer alles gefallen lassen und immer nett und freundlich sein denn so macht man es ja.

Es is fast so als wie das ein Hilfeschrei meiner Seele war die sagte, hier hast du Angst und Symptome die es dir schwer machen das du dir mal dein Leben anschaust, ob das wirklich das Leben ist wie du es führen willst und dich mal gut um dich Selbst kümmerst.

Was mich meine Angst lehrte

Vor meiner Angst war ich ein sehr gefühlsvoller Mensch mit sehr vielen Tränen wobei ich das nicht als schlecht sehe denn Kinder weinen auch wann sie müssen. 

Warum glauben wir Erwachsene immer so Taff wirken zu müssen im Berufsleben aber egal das ist ein anderes Thema.

Ich lernte durch die Angst langsam wieder mehr auf mich zu hören und was mein Körper braucht, denn das tat ich lange nicht.

Dennoch habe ich das Gefühl in denn gesamten 4 Jahren innerlich so viel erwachsener geworden zu sein und nun wirklich die wichtigen Dinge für mich zu erkennen! Davor ging es nur ums Geld verdienen und Spaß haben.

Meine Angst lehrte mich auch genauer hinzuschauen was tut mir gut und was tut mir nicht gut! Langsam fing ich an mehr davon zu machen was mir gut tut!

Nur zur Info-Ich glaube auf keinen fall denn Heilungsweg für jeden zu kennen und habe auch nicht die Weisheit mit dem Löffel gegessen. Alles was ich schreibe sind nur meine eigenen Erfahrungen dazu!

Ich schreibe diesen Blog Artikel damit ich vielleicht auch jemanden da draußen Mut machen kann.

Denn ich kann versprechen: es wird besser denn ich hatte diese Einstellung lange

Was ist wann das immer so bleibt , oder das wars jetzt so musst halt Leben- du wirst diese Symptome halt immer haben. Und nie normal wieder etwas machen können.

Nein, Nein und nochmals nein

Ich bitte euch lasst euch nicht unterkriegen egal wie viel verschiedene Symptome du hast oder wie schlimm deine Angsterkrankung gerade ist nach jedem tief gibt es ein Hoch und nach jedem Regen kommt Sonnenschein usw. ihr kennt die Sprüche.

Und die sind auch wahr wann man sich darauf einlassen kann und dem Leben einen Vertrauensvorschuss gibt. 

Dann kommt dir das Leben auch entgegen ich konnte das auch lange nicht glauben!

Wie gesagt meine Angsterkrankung ließ mich genauer hinschauen und ich tue es noch immer und ich bin heute auch noch dabei mehr auf mich zu hören und was mein Körper braucht und was im gut tut und das mache ich dann so gut wie möglich, ich habe trotzdem auch meine schlechten tage aber heee wer hat die nicht?

L.g und bis demnächst 

Christoph

3 Gedanken zu „Warum ich heute dankbar für meine Angsterkrankung und Panikattacken bin

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